{"id":1330,"date":"2019-03-28T11:03:32","date_gmt":"2019-03-28T10:03:32","guid":{"rendered":"http:\/\/utopia-muc.de\/?page_id=1330"},"modified":"2024-03-21T11:40:00","modified_gmt":"2024-03-21T10:40:00","slug":"selbstverstaendnis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/utopia-muc.de\/index.php\/abenteuerspielplatz\/selbstverstaendnis\/","title":{"rendered":"Unser Selbstverst\u00e4ndnis"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-atomic-blocks-ab-container ab-block-container\"><div class=\"ab-container-inside\"><div class=\"ab-container-content\" style=\"max-width:1600px\">\n<p><a href=\"https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis_2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Unser Selbstverst\u00e4ndnis als PDF<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"https:\/\/utopia-muc.de\/\">UTOPIA<\/a> und das <a href=\"https:\/\/jugendcafe-hochaecker.de\/\">Jugendcaf\u00e9 <\/a>sind Kinder- und Jugendeinrichtungen der Sozialistischen Jugend Deutschlands \u2013 Die Falken Kreisverband M\u00fcnchen. Sie werden vom Falkenfreizeit\u00adst\u00e4ttenverein betrieben und von der Landeshauptstadt M\u00fcnchen finanziert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft<\/strong><br>Unser Gesellschaftssystem ist gepr\u00e4gt von kapitalistischer Wirtschaftsweise, st\u00e4rkt Individualismus und Konkurrenz und schw\u00e4cht Gemeinschaftssinn. Kinder und Jugendliche sind davon gepr\u00e4gt. Sie erleben weder in der Schule noch in der Ausbildung und im Beruf Eigenverantwortung und Gemeinschaftssinn. Kinder und Jugendliche erleben vielmehr, in eine vorgefertigte Rolle gedr\u00e4ngt zu werden. Es braucht viel Kraft, daraus auszubrechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Aufgabe besteht darin, den Besucher*innen Alternativen aufzuzeigen und ein alternatives Gesellschaftsbild zu vermitteln. Dazu arbeiten wir geschlechtsspezifisch, antirassistisch und inklusionsorientiert. Wir schaffen Situationen und Formen, die das erm\u00f6glichen, zum Beispiel Aktionen und Ma\u00dfnahmen. Dabei haben wir den Stadtteil im Blick. Kinder- und jugendspezifische Interessen spielen f\u00fcr uns eine entscheidende Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte unserer Einrichtungen<\/strong><br>Ende 1949 wurde das Jugendheim Ost der SPD fertig gestellt. Seit dem 1. Mai 1957 dient es ausschlie\u00dflich der Kinder- und Jugendarbeit. Ab 1972 startete die SJD \u2013 Die Falken Initiativen, um einen Abenteuerspielplatz auf dem weitl\u00e4ufigen Gel\u00e4nde einzurichten. Mit den geringen st\u00e4dtischen Zusch\u00fcssen gelang es nur wenige Jahre, den provisorischen Aben\u00adteuerspielplatz zu gestalten. Seit 1982 f\u00f6rdert das Stadtjugendamt den Jugendtreff, 1987 wurde der Abenteuer\u00adspielplatz eingerichtet. 1998 fand die Wiederer\u00f6ffnung der umgebauten und erweiterten Einrichtung als UTOPIA statt. Das Jugendcaf\u00e9 ist eine Einrichtung der Stadt M\u00fcnchen, die vom FFV betrieben wird. Es wurde am 22.02.2020 er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Falkenfreizeitst\u00e4ttenverein wurde 1986 gegr\u00fcndet, um das damalige Falkenheim und den im Entstehen begriffenen Abenteuerspielplatz im Auftrag der SJD \u2013 Die Falken zu betreiben. Die Mehrheit der Vereinsmitglieder wird durch den Jugendverband benannt. Ohne die inten\u00adsive und engagierte Unterst\u00fctzung der Ehrenamtlichen w\u00e4re das UTOPIA nicht entstanden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>P\u00e4dagogische Einfl\u00fcsse<\/strong><br>Die Vorg\u00e4ngerorganisationen der SJD \u2013 Die Falken entstanden in der sozialistischen Arbeiter\u00adbewegung des Kaiserreiches und der jungen Weimarer Republik. Sie boten f\u00fcr Arbeiterkinder und Arbeiterjugendliche erstmals die M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber das miserable Niveau der Volksschule hinaus zu bilden, ihre Freizeit zu gestalten und ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen zu vertreten. Ziel war die Selbstorganisation der Kinder und der Jugendlichen. Dazu wurden moderne p\u00e4dagogische Konzepte erarbeitet wie z.B. die Zeltlagerrepubliken.<\/p>\n\n\n\n<p>Politische Bildung, gemeinsame Freizeitgestaltung und Eintreten f\u00fcr die eigenen Interessen geh\u00f6rt auch heute zu den p\u00e4dagogischen Pfeilern der SJD \u2013 Die Falken. Der Kinder- und Jugendverband wendet sich gegen Ausbeutung, Rassismus und Militarismus und setzt sich f\u00fcr Gleichberechtigung aller Menschen auf der Basis von Demokratie und Freiheit ein. Diese p\u00e4dagogischen Ans\u00e4tze und Werte gelten auch f\u00fcr unsere Kinder- und Jugend\u00adeinrichtungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Unsere Einrichtungen im Sozialraum<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Bedeutung des Sozialraums f\u00fcr unsere Einrichtungen<\/strong><br>Der Sozialraum, in dem sich die Einrichtungen befinden, beeinflusst durch seine Struktur direkt die Arbeit, die in der Einrichtung geleistet wird bzw. geleistet werden muss. Gleichzeitig wirken unsere Einrichtungen in unterschiedlicher Weise ihr sein Handeln bzw. durch die geleistete p\u00e4dagogische Arbeit auf den Sozialraum. Bei dessen Beschreibung spielen drei Faktoren eine \u00fcbergeordnete Rolle: die geografische Ausdehnung des Sozialraums, dessen gesellschaftliche Struktur sowie das sich daraus f\u00fcr unsere Einrichtungen ergebende Klientel.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret besteht der Sozialraum aus den M\u00fcnchner Stadtteilen Ramersdorf und Perlach, die gepr\u00e4gt sind durch einen hohen Armutsanteil. Hier leben viele sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus kinderreichen Familien, die bei geringem durchschnittlichem Einkommen auf engem Raum zusammenleben und mit niedrigen Bildungschancen und eingeschr\u00e4nkter Mobilit\u00e4t einer besonderen sozialp\u00e4dagogischen Aufmerksamkeit bed\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Angebote in und die M\u00f6glichkeiten der Einrichtung dem Bedarf im Sozialraum anzupassen, findet eine kontinuierliche Bedarfsanalyse im Rahmen von Teamsitzungen, Supervisionen und Klausuren statt. Durch diese Ma\u00dfnahmen kann sichergestellt werden, dass das Programm und dessen Schwerpunkte nicht am Bedarf des Sozialraums vorbeigeht. Gleichzeitig kann davon ausgegangen werden, dass die Attraktivit\u00e4t der Einrichtung f\u00fcr die Klientel durch die Anpassung des Programms gesteigert wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufgaben unserer Einrichtungen im Sozialraum<\/strong><br>Im Sozialraum sehen wir unterschiedliche Aufgaben f\u00fcr uns. Diese lassen sich wie folgt unterteilen:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Einen Raum bereitstellen<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abenteuerspielplatz bietet f\u00fcr Kinder bis 13 Jahren und die Freizeitst\u00e4tte f\u00fcr Jugendliche ab 13 Jahren einen Raum, in dem sie sich in ihrer Freizeit aufhalten k\u00f6nnen. Das Jugendcaf\u00e9 richtet sich an Jugendliche ab etwa 12 Jahren und junge Erwachsene. Dabei soll die M\u00f6glichkeit geschaffen werden, dass m\u00f6glichst viele Kinder und Jugendliche den Raum nutzen k\u00f6nnen. Durch die Beschaffenheit unserer Einrichtungen wird eine m\u00f6glichst hohe Mischung von Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen angestrebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil M\u00e4dchen und junge Frauen in unserer Gesellschaft benachteiligt sind, achten wir besonders darauf, die Einrichtung an Bed\u00fcrfnissen von M\u00e4dchen und jungen Frauen auszurichten. Um sie zu st\u00e4rken und vorgegebene Rollenbilder in Frage zu stellen, veranstalten wir spezielle Angebote f\u00fcr M\u00e4dchen und geschlechtsspezifische Gruppen auch f\u00fcr Jungen. So k\u00f6nnen M\u00e4dchen und Jungen aktiv ihre Freizeit und ihre R\u00e4ume nach ihren Bed\u00fcrfnissen gestalten. Durch die Auseinandersetzung mit den Geschlechterrollen wirken wir auch aktiv in den Sozialraum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Raum unserer Einrichtungen ist frei von Zw\u00e4ngen und Pflichten anderer p\u00e4dagogischer Institutionen wie beispielsweise Familie oder Schule, schlie\u00dft diese aber nicht kategorisch aus. Alle Besucherinnen und Besucher der Einrichtung k\u00f6nnen mit Problemen, die ihre aktuelle (sowie eventuell zuk\u00fcnftige) Lebenslage betreffen, im p\u00e4dagogischen Raum unserer Einrichtungen Hilfe finden. Ma\u00dfnahmen, die zur L\u00f6sung der Problemlagen beitragen, k\u00f6nnen sowohl in den Einrichtungen als auch au\u00dferhalb (auch au\u00dferhalb des Sozialraums) stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abenteuerspielplatz bietet zus\u00e4tzlich einen Raum inmitten der Stadt, in dem Kinder Abenteuer und Natur erleben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Den Raum gestalten<\/p>\n\n\n\n<p>In erster Linie bieten unsere Einrichtungen Freizeitgestaltungsm\u00f6glichkeiten an. Es soll f\u00fcr die jungen Menschen die M\u00f6glichkeit geschaffen werden, die Freizeit weitgehend nach eigenen W\u00fcnschen, Bed\u00fcrfnissen und Vorlieben zu verbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Einrichtungen bieten einen Freiraum f\u00fcr Kinder und Jugendliche, in dem eigene Erfahrungen gemacht und unterschiedlichste Dinge erlebt werden k\u00f6nnen. Kinder und Jugendliche k\u00f6nnen sich in der Einrichtung R\u00e4ume aneignen, sich darin verwirklichen und somit lernen, sie wertzusch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Programm soll zum einen ein breites Spektrum an Angeboten umfassen, um m\u00f6glichst viele und unterschiedliche Kinder und Jugendliche anzusprechen. Dazu geh\u00f6rt auch, dass wir aus unserer Einrichtung herausgehen und beispielsweise \u00fcber mobile Spielaktionen Kinder ansprechen, die aufgrund der Distanz oder wegen un\u00fcberwindbarer Hindernisse (stark befahrene Stra\u00dfen) nicht zu uns kommen k\u00f6nnen. Gleichzeitig lassen unsere Angebote aber auch Platz, um eigene Ideen einbringen und umsetzen zu k\u00f6nnen sowie Zeit f\u00fcr Begegnung und Austausch und ein freundschaftliches Zusammenkommen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Wirkung unserer Einrichtungen in den Sozialraum<\/p>\n\n\n\n<p>Die p\u00e4dagogischen und politischen Ziele wirken durch die erfolgreiche Sozialarbeit der Einrichtungen auf den Sozialraum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abenteuerspielplatz und die Freizeitst\u00e4tte sollen als gemeinsame Marke \u201eUTOPIA\u201c im Sozialraum erscheinen und vertreten sein. Das Jugendcaf\u00e9 nimmt eine gestaltende Rolle im Neubaugebiet Hoch\u00e4ckerstra\u00dfe wahr. Als kompetente (Ansprech-) Partner f\u00fcr die Landeshauptstadt M\u00fcnchen bzw. dessen Vertreter*innen und die politische Vertretung des Stadtteils Ramersdorf treten unsere Einrichtungen im Sozialraum auf. Angebote der LHM oder auch anderer Institutionen werden den Besucher*innen durch unsere Einrichtungen n\u00e4her gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Einrichtungen treten als Lobby f\u00fcr Kinder und Jugendliche auf und tragen deren Anliegen nach au\u00dfen. Gleichzeitig f\u00f6rdert es die eigenst\u00e4ndige Interessenvertretung von jungen Menschen im Stadtteil. Unsere Einrichtungen f\u00f6rdern die Gestaltung \u00f6ffentlicher R\u00e4ume unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich ist es Aufgabe unserer Einrichtungen, sich mit anderen p\u00e4dagogischen Einrichtungen im Sozialraum zu vernetzen. Dazu geh\u00f6ren in erster Linie Grund-, Mittel- und Realschulen, F\u00f6rderzentren, Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Unterk\u00fcnfte f\u00fcr (unbegleitete, minderj\u00e4hrige) gefl\u00fcchtete Menschen. Durch die Nutzung von R\u00e4umen, vor allem des Abenteuerspielplatzes und des Jugendcaf\u00e9s, durch andere Einrichtungen und auch Privatpersonen, zum Beispiel f\u00fcr Kindergeburtstage, wird die Vernetzung gef\u00f6rdert und der Sozialraum um ein Angebot bereichert. Je besser die Vernetzung zwischen den p\u00e4dagogischen Einrichtungen im Sozialraum funktioniert, desto besser k\u00f6nnen Bedarfe und Bed\u00fcrfnisse des Klientels erkannt und aufgefangen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Wirkung des UTOPIA in den Sozialraum <\/p>\n\n\n\n<p>Die p\u00e4dagogischen und politischen Ziele wirken durch die erfolgreiche Sozialarbeit im UTOPIA auf den Sozialraum. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Abenteuerspielplatz und die Freizeitst\u00e4tte sollen als gemeinsame Marke \u201eUTOPIA\u201c im Sozialraum erscheinen und vertreten sein. Als kompetenter (Ansprech-) Partner f\u00fcr die Landeshauptstadt M\u00fcnchen bzw. dessen Vertreter und die politische Vertretung des Stadtteils Ramersdorf tritt die Einrichtung im Sozialraum auf. Angebote der LHM (oder auch anderer Institutionen) werden den Besuchern durch das UTOPIA n\u00e4her gebracht werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Das UTOPIA tritt als Lobby f\u00fcr Kinder und Jugendliche auf und tr\u00e4gt deren Anliegen nach au\u00dfen. Gleichzeitig f\u00f6rdert es die eigenst\u00e4ndige Interessenvertretung von jungen Menschen im Stadtteil. <\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich ist es Aufgabe des UTOPIA, sich mit anderen p\u00e4dagogischen Einrichtungen im Sozialraum zu vernetzen. Dazu geh\u00f6ren in erster Linie Grund-, Mittel- und Realschulen, F\u00f6rderzentren, Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Unterk\u00fcnfte f\u00fcr (unbegleitete, minderj\u00e4hrige) gefl\u00fcchtete Menschen. Durch die zur Verf\u00fcgungstellung eines Raumes (v.a. des Abenteuerspielplatzes) f\u00fcr Einrichtungen (und auch Privatpersonen, v.a. f\u00fcr Kindergeburtstage) sowohl w\u00e4hrend als auch au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeiten wird die Vernetzung gef\u00f6rdert und der Sozialraum um ein Angebot bereichert. Je besser die Vernetzung zwischen den p\u00e4dagogischen Einrichtungen im Sozialraum funktioniert, desto besser k\u00f6nnen Bedarfe und Bed\u00fcrfnisse des Klientels erkannt und aufgefangen werden. <strong><br> <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. P\u00e4dagogische Ziele <\/h2>\n\n\n\n<p>Unsere p\u00e4dagogischen Ziele lassen sich mit dem Wachstum eines Baumes vergleichen, wobei der Baum f\u00fcr ein Kind bzw. Jugendlichen steht. Die Zeichnung spiegelt das Menschenbild und dessen positive Entwicklung wider, die unsere p\u00e4dagogische Arbeit pr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird der Raum zur Verf\u00fcgung gestellt, in dem sich die Wurzeln des Menschen in alle Richtungen ausbreiten und verzweigen k\u00f6nnen. Zu diesen Wurzeln geh\u00f6ren Neugier, Spa\u00df, Freude, Kreativit\u00e4t, Interessen entwickeln und Hobbies ausleben. Auch ein sicherer und kreativer Platz, Schutz und Geborgenheit sind wichtige Wurzeln. Nicht zuletzt geht es darum, eigene F\u00e4higkeiten zu erkennen und zu erweitern und au\u00dferschulisches Wissen zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sicherer, gefestigter Stand, der auf diesen Wurzeln aufbaut, erm\u00f6glicht es den Kindern und Jugendlichen weitere wichtige F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten sowie pers\u00f6nliche Eigen\u00adschaften auszupr\u00e4gen. Im Bild des Baumes steht hierf\u00fcr der Stamm, der auch das Wachsen des Menschen ausdr\u00fcckt. Dieses Wachstum bezieht sich auf Selbstwert, Eigenst\u00e4ndigkeit, Interesse an der sozialen Umwelt, dem Hinterfragen von Klischees und Umdenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich der Baumkrone finden sich die F\u00e4higkeiten, dessen Auspr\u00e4gung bei den Kindern und Jugendlichen die obersten Ziele f\u00fcr unsere p\u00e4dagogische Arbeit darstellen: Sie sollen eine eigene Meinung bilden und vertreten, ihr eigenes Verhalten reflektieren, Konflikte aushalten und l\u00f6sen und Kompromisse eingehen, eigene Projekte starten und anleiten und Respekt, Solidarit\u00e4t und Gerechtigkeitssinn entwickeln. Genau wie die einzelnen \u00c4ste bzw. Wurzeln des Baumes k\u00f6nnen sich die Kinder und Jugendlichen im UTOPIA und im Jugendcaf\u00e9 in alle Richtungen (gleichzeitig) entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung eines jeden Menschen wird ma\u00dfgeblich durch seine Umwelt beeinflusst. Auch unsere Einrichtungen sind Teile dieser Umwelt. Mit unserer p\u00e4dagogischen Arbeit wollen wir unsere Verantwortung wahrnehmen und das Tempo und die Art des Wachstums begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vergleich der p\u00e4dagogischen Ziele mit dem Wachstum eines Baumes ist auch insofern passend, als dass die F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten, die am Baum die sichtbaren und bestimmenden Merkmale sind, ebenso den Raum um den Menschen gestalten: Je weiter oben die F\u00e4higkeiten auf dem abgebildeten Baum stehen, desto mehr erm\u00f6glichen sie es dem Kind bzw. Jugendlichen, seine Umwelt (nach eigenen Vorstellungen und mit eigenen Ideen) mitzugestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich holt unsere p\u00e4dagogische Arbeit Kindern und Jugendlichen dort ab, wo sie stehen und unterst\u00fctzt sie dabei, weiter zu wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Rahmenkonzept offene Kinder- und Jugendarbeit bildet ebenfalls die Grundlage unserer Arbeit.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img srcset=\"https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe-17x24.jpg 17w, https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe-25x36.jpg 25w, https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe-34x48.jpg 34w, https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe-150x150.jpg 150w, https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe-211x300.jpg 211w, https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe-600x600.jpg 600w, https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe-600x400.jpg 600w, https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe-600x600.jpg 600w, https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe-600x400.jpg 600w, https:\/\/utopia-muc.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2023-Selbstverstaendnis-Baum-mit-Jugendcafe.jpg 604w\" sizes=\"(min-width: 600px) 604px, (min-width: 600px) 600px, (min-width: 600px) 600px, (min-width: 600px) 600px, (min-width: 211px) 600px, (min-width: 150px) 211px, (min-width: 34px) 150px, (min-width: 25px) 34px, (min-width: 17px) 25px, 17px\" alt=\"\" class=\"wp-image-3529\"><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild: Unsere Ziele (Jessica Kuhn)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Ans\u00e4tze und Angebote des UTOPIA und des Jugendcaf\u00e9s <\/h2>\n\n\n\n<p>Unsere Einrichtungen schafft einen Ausgleich zu Zw\u00e4ngen in Schule, Arbeit und ggf. Eltern\u00adhaus. Die jungen Menschen kommen in die Einrichtung, um ihre Freizeit mit Gleichaltrigen zu genie\u00dfen. Deswegen bieten wir jenseits aller weiteren p\u00e4dagogischen Ziele Raum f\u00fcr das Treffen mit Freundinnen und Freunden, f\u00fcr das Ausleben von Hobbies und generell f\u00fcr Spa\u00df und Erlebnisse.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind alle jungen Menschen des jeweiligen Altersbereichs in unseren Einrichtungen willkommen. Wir achten auf Barrierefreiheit und Niedrigschwelligkeit, um allen den Zugang so gut wie m\u00f6glich zu erleichtern. Wir treten jeder Diskriminierung entgegen und f\u00f6rdern positive Kontakte zwischen unterschiedlichen Besucher*innengruppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die P\u00e4dagog*innen setzen an den Interessen und W\u00fcnschen der Kinder und Jugendlichen an. Diese sollen sich gerne im UTOPIA und im Jugendcaf\u00e9 aufhalten, sich sicher und geborgen f\u00fchlen. Hier k\u00f6nnen sie sich austoben, Sport treiben, feiern, entspannen, Musik h\u00f6ren, spielen, reden und anderes mehr. Deswegen ist die Atmosph\u00e4re im Jugendtreff, auf dem Abenteuer\u00adspielplatz und im Jugendcaf\u00e9 famili\u00e4r und bietet unterschiedliche Aktionsm\u00f6glichkeiten und R\u00fcckzugsr\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>Die sozialp\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4fte f\u00f6rdern den Austausch unter den Kindern und Jugendlichen. Diese k\u00f6nnen sowohl Bekannte treffen als auch bisher Fremde kennenlernen, Kontakte kn\u00fcpfen und vertiefen, sich untereinander austauschen, voneinander lernen, sich verlieben und entlieben, Konflikte austragen und miteinander Spa\u00df haben. Damit ein respekt\u00advolles Miteinander gef\u00f6rdert wird, geben wir entsprechende Regeln f\u00fcr den Umgang vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf unterschiedliche gesellschaftliche M\u00f6glichkeiten von M\u00e4dchen und Jungen, Kindern und Jugendlichen verschiedener Herkunft sowie jungen Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen wird geachtet. F\u00fcr M\u00e4dchen gibt es eigene R\u00e4ume und Zeiten. Auf kulturelle Besonderheiten wird R\u00fccksicht genommen. Es werden aber nicht die kulturellen Unterschiede in den Vordergrund gestellt, sondern die gemeinsamen Interessen und Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen. Ziel ist ein solidarisches Verhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Fachkr\u00e4fte unterst\u00fctzen die jungen Menschen bei vielf\u00e4ltigen Fragen, Problemen und W\u00fcnschen. Themen k\u00f6nnen z.B. Liebe und Sexualit\u00e4t, Genuss und Sucht, Schule und Beruf, Familie, kulturelle Konflikte, Gewalt, Freundschaft oder Berufswahl sein. Wir bieten individuelle Hilfestellung in Schule, Beruf und Alltagsfragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die jungen Menschen ihre k\u00fcnstlerischen und handwerklichen F\u00e4higkeiten und Interessen entdecken, pflegen und erweitern k\u00f6nnen, bieten die Einrichtungen ein breites Spektrum an Aktivit\u00e4ten: H\u00fcttenbauen, Malen, Basteln, Musizieren, Kochen, Holzarbeiten, Tanzen. Die P\u00e4dagog*innen setzen bei den Interessen der Kinder und Jugendlichen an, nehmen ihre Vorschl\u00e4ge auf und machen zus\u00e4tzlich Angebote, um das Spektrum zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fachkr\u00e4fte halten nicht am Tagesprogramm fest, wenn es situativ etwas zu behandeln geht. Sie holen die Kinder und Jugendlichen da ab, wo sie gerade stehen. Wenn sie Probleme oder W\u00fcnsche haben, reagieren wir. Spontanes Handeln wird bei uns gro\u00dfgeschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Abenteuerspielplatz liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Naturerleben. Kinder k\u00f6nnen den Spielplatz mit Wiese, B\u00e4umen, Wasser, Feuer, Pflanzen und frei lebenden Tieren zu jeder Jahreszeit erforschen. Gerade f\u00fcr Kinder, die keine M\u00f6glichkeiten haben, die Stadt zu verlassen, bildet dies einen wichtigen Ausgleich zu ihrer betonierten und asphaltierten Umwelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Einrichtungen sind Orte, um neue Erfahrungen zu machen und Neues zu erfahren. Die p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4fte regen an, sich mit unterschiedlichen Themen auseinander-zusetzen und Informationen aufzunehmen. Sie stehen f\u00fcr Fragen und zum Hinterfragen bereit und beginnen bewusst Diskussionen zu gesellschaftlichen Themen. Kindern und Jugendlichen wird dadurch erm\u00f6glicht, ihre Meinung zu entwickeln und zu \u00fcberpr\u00fcfen. So k\u00f6nnen Klischees und Vorurteile \u00fcberdacht und \u00fcberwunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesellschaftliche Zusammenh\u00e4nge werden spielerisch verdeutlicht. Jedoch geht es nicht um ein blo\u00dfes Nachempfinden, sondern um eine kritische Auseinandersetzung. Das zeigt sich deutlich in der Spielstadt des Abenteuerspielplatzes, in der eigene Formen von Demokratie und Soziale Sicherung entwickelt wurden, die \u00fcber die derzeitige gesellschaftliche Realit\u00e4t hinausgehen. Team und Vorstand des Falkenfreizeitst\u00e4ttenvereins vertreten die Werte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Die P\u00e4dagog*innen schaffen den Besucher*innen M\u00f6glichkeiten, eigene Interessen in die Angebote und den Ablauf der Einrichtungen einzubringen. Das betrifft z.B. das Programmangebot und die Regeln. Wir f\u00f6rdern gezielt die Eigenverantwortung der Kinder und Jugendlichen. Die Fachkr\u00e4fte unterst\u00fctzen sie, auf Festen oder im offenen Betrieb eigene Angebote f\u00fcr andere Kinder und Jugendliche zu organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir suchen und nutzen M\u00f6glichkeiten, dass sich Kinder und Jugendliche im Stadtteil einmischen und ihre Interessen einbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Aufgaben und Rollen der P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen <\/h2>\n\n\n\n<p>Jeder junge Mensch hat das Recht, in unsere Einrichtungen zu kommen und ohne Bedin\u00adgung Wertsch\u00e4tzung zu erfahren. Jede und jeder soll erfahren: \u201eDu bist hier willkommen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese parteiliche, positive, vorurteilsfreie Grundhaltung bedeutet einen hohen Anspruch an die P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen, da es auch Kinder und Jugendliche gibt, die ein nicht erw\u00fcnschtes Verhalten haben. Es ist wichtig, zu differenzieren: Jede Person wird wertgesch\u00e4tzt, aber nicht jedes Verhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die P\u00e4dagog*innen sind Bezugspersonen. Ihre Rolle unterscheidet sich von Eltern, Lehrkr\u00e4ften oder Polizei. Es ist sehr wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen, welche die Einrichtungen besuchen, Vertrauen zu ihnen aufbauen k\u00f6nnen. Kinder und Jugendliche brauchen Verst\u00e4ndnis. Sie befinden sich in verschiedenen Lebensphasen. Die sozialp\u00e4da\u00adgogischen Fachkr\u00e4fte handeln dem entsprechend, unterst\u00fctzen sie und holen sie da ab, wo sie gerade stehen. Die P\u00e4dagog*innen gestalten aktiv die Beziehung zu den Besucher*innen, die auf Vertrauen du Verst\u00e4ndnis basiert. Sie erkennen an, dass dies wachsen muss und Entwicklung bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>Da W\u00fcnsche, Bed\u00fcrfnisse und Bedarf von Kindern und Jugendlichen sehr unterschiedlich sind, wechseln auch die Aufgaben und Rollen der P\u00e4dagog*innen. Sie tragen Verantwortung gegen\u00fcber den jungen Menschen und nehmen sie zuverl\u00e4ssig wahr. Die Aufgaben umfassen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Schutz:<\/strong> Kinder und Jugendliche k\u00f6nnen in unseren Einrichtungen durchatmen, finden Ansprech\u00adpersonen und erhalten auch r\u00e4umlich gesehen Schutz. Die P\u00e4dagog*innen sind aufmerksam und ergreifen die Initiative, wenn Anzeichen vermuten lassen, dass es den Kindern und Jugendlichen nicht gut geht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Versorgung:<\/strong> Vergleichbar mit den Eltern unterst\u00fctzen die p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4fte die Kinder und Jugendliche sowohl emotional als auch praktisch, z.B. durch Versorgung mit Essen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hilfe, Unterst\u00fctzung und Beratung:<\/strong> Die P\u00e4dagog*innen sind erwachsene Personen mit Erfahrung, denen junge Menschen auch Dinge anvertrauen k\u00f6nnen, die Eltern nicht erfahren sollen. Sie werden beraten, auch zu Schwierigkeiten in der Familie oder bei Streit mit Freundinnen und Freunden, bei Fragen zur Sexualit\u00e4t oder bei anderen schwierigen Problemen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Anregung und Entwicklung:<\/strong> Die P\u00e4dagog*innen stellen Fragen und regen somit zu Neugier und Auseinandersetzung mit Vorgegebenen an. Sie stellen Gewohntes in Frage und zeigen auf, dass die Gesellschaft von Menschen geschaffen und von Menschen ver\u00e4nderbar ist. Sie geben Anst\u00f6\u00dfe, sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vorbild:<\/strong> Ob gewollt oder nicht, sind die p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4fte Vorbilder. Junge Menschen k\u00f6nnen sich an ihnen als erwachsene Bezugspersonen orientieren. Die P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen sind sich dieser Rolle bewusst und bereit, ihr Verhalten, ihre Geschlechterrolle und ihre Werte auch in Frage stellen zu lassen. Vorbildliches Verhalten bedeutet f\u00fcr uns nicht, Makellosigkeit zur Schau zu stellen. Wir versuchen, einen vern\u00fcnftigen Umgang mit unseren Schw\u00e4chen zu zeigen, statt diese zu verstecken.<br>Jeder Mensch sch\u00e4tzt Genussmittel. Genussmittel k\u00f6nnen aber auch zur Droge werden. Unser Ansatz lautet nicht, immer Abstinenz zu predigen. Im Vordergrund steht vielmehr ein individuell angepasster Umgang, den Erwachsene oft schon haben, Kinder und Jugendliche aber h\u00e4ufig noch f\u00fcr sich finden m\u00fcssen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Schutzauftrag und Erfahrungsr\u00e4ume<\/strong><br>Die P\u00e4dagog*innen unserer Einrichtungen erm\u00f6glichen jungen Menschen eigene Erfahrungen. Ein wichtiger Leitsatz dabei ist: \u201eHilf mir, es selbst zu tun\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies steht aber oft im Gegensatz zu gesellschaftlichen Erwartungen, denn Eltern verlangen verst\u00e4rkt nach Schutz f\u00fcr ihre Kinder. Es bedeutet oft ein Risiko, Neues auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu machen. F\u00fcr Kinder und Jugendliche ist eine bedeutende Lernerfahrung, Gefahren abzusch\u00e4tzen und sich des Risikos bewusst zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4fte m\u00fcssen diese Ambivalenz aushalten. Sie kann zu Druck und Unsicherheit f\u00fchren. Wichtig ist, Risiken abzusch\u00e4tzen, aber den Kindern und Jugendlichen eigene Erfahrungen zu erm\u00f6glichen. Der Austausch im Team dient zu einer verantwortungs\u00adbewussten Regelung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Partizipation und Macht<\/strong><br>Die P\u00e4dagog*innen haben mehr Macht als die Besucher*innen. Sie existiert schon alleine durch das Hausrecht, die Aufsichtspflicht sowie die Entscheidungsgewalt \u00fcber Regeln, Finanzen usw. Macht kann durch Grenzsetzungen und Sanktionen wie z.B. Platz- und Hausverboten ausge\u00fcbt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tr\u00e4ger und das p\u00e4dagogische Team entscheiden, wie diese Machtebene eingesetzt wird. In unseren Einrichtungen wird sie als letztes Mittel eingesetzt, denn sie widerspricht der offenen Grundhaltung gegen\u00fcber den Besucher*innen und dem Anspruch auf Mitgestaltung und Mitbestimmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder und Jugendliche werden mit ihren W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen ernst genommen. Deswegen ist der Umgang mit den jungen Menschen von einer offenen und akzeptierenden Haltung gepr\u00e4gt. Die p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4fte erm\u00f6glichen Partizipation und Gestaltungsfreir\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese offene Haltung bedeutet, bei den Kindern und Jugendlichen nachzufragen, auf sie und ihre Ideen einzugehen und diese durchzuspielen, auch wenn die Vorschl\u00e4ge ungew\u00f6hnlich sind und auf den ersten Blick unrealistisch erscheinen. Das beinhaltet aber nicht nur Hinterfragen, sondern auch, sich in Frage stellen zu lassen. Damit bewegen sich die P\u00e4dagog*innen auf einer gleichberechtigten Ebene mit den Kindern und Jugendlichen.<\/p>\n\n\n\n<p>In unseren Einrichtungen sind Sanktionen keine Strafe. Sie werden nur dann verh\u00e4ngt, wenn sie als Schutz f\u00fcr andere Besucher*innen notwendig sind. Durch Sanktionen wird deutlich, dass andere Anstrengungen nicht erfolgreich waren. Sie sind damit ein letztes Mittel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inklusion<\/strong><br>Unsere Einrichtungen stehen f\u00fcr ein inklusives Konzept. Das bedeutet, dass die jungen Menschen als eigenst\u00e4ndige Pers\u00f6nlichkeiten mit allen ihren F\u00e4higkeiten und Bed\u00fcrfnissen wahrgenommen und ernstgenommen werden. Die Einrichtungen sind f\u00fcr alle Interessierten offen. Kinder und Jugendliche sollen die Vielfalt und Buntheit der Menschen in unseren Einrichtungen kennenlernen, begreifen und verstehen k\u00f6nnen. Im Vordergrund stehen gemeinsame Interessen, gemeinsame Ziele und gemeinsame Aktivit\u00e4ten und keine Einteilung in bestimmte Kategorien und Kriterien. Das offensiv vertretene Leitmotto ist: Wir sind alle anders, aber wir sind alle gleichberechtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichwohl werden die m\u00f6glichen Barrieren f\u00fcr den gleichberechtigten Besuch der Einrichtung gesehen und ber\u00fccksichtigt. Dazu geh\u00f6ren Geschlechterrollen, Behinderungen, famili\u00e4re und religi\u00f6se Tabus oder sexuelle Identit\u00e4t und Orientierung. Gesellschaftliche Diskriminierungen aufgrund von zum Beispiel Herkunft, Ethnie, Geschlecht, sozialem Status, sexueller Identit\u00e4t und Orientierung, k\u00f6rperlichen und geistigen F\u00e4higkeiten, Religion und Weltanschauung wirken sich auch auf die Besucher*innen unserer Einrichtungen aus. Sie werden thematisiert und weder stillschweigend \u00fcbergangen noch geduldet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Zusammenarbeit und Verantwortung<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Zusammenarbeit erwarten wir von allen Vorstandsmitgliedern und Besch\u00e4ftigten ein Verst\u00e4ndnis, das auf Partnerschaft, Kommunikation, Unterst\u00fctzung und Verantwortung setzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freude an der Arbeit<\/strong><br>Wir haben Freude an der T\u00e4tigkeit und der Zusammenarbeit in einem Team, in dem es Spa\u00df macht, etwas zu erreichen. Die P\u00e4dagog*innen wertsch\u00e4tzen die Einrichtung, die ihnen eine pers\u00f6nliche Entwicklung erm\u00f6glicht. Dies vermitteln sie auch den Besucher*innen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Teamarbeit<\/strong><br>Ein Team kann nur dann funktionieren, wenn der R\u00fcckhalt der Kolleg*innen besteht. Wir nutzen die Kompetenzen jedes Teammitglieds, jede*r kann sich mit den eigenen F\u00e4higkeiten un Vorstellungen einbringen. Gemeinsames Handeln und Agieren, gemeinsames Reflektieren ist uns wichtig. Die P\u00e4dagog*innen werden nicht \u00fcbergangen, wir arbeiten alle gleich. Unsere Kommunikation ist partnerschaftlich. Wir stehen gemeinsam im Austausch, besprechen und unterst\u00fctzen uns gegenseitig. Kommunikation ist f\u00fcr uns konstruktiv. Es werden gemeinsam L\u00f6sungen gefunden, die wir auch gemeinsam nach au\u00dfen vertreten. Wir unterst\u00fctzen uns gegenseitig. Dazu ist es sehr wichtig, flexibel und spontan zu arbeiten und z. B. bei Bdarf einzuspringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Reflexion<\/strong><br>Wir in der Rolle der P\u00e4dagog*innen \u00fcberpr\u00fcfen unser Handeln im Kleinteam, im gesamten Team und in der Supervision. Es ist uns wichtig, unser Handeln sichtbar zu machen, es zu reflektieren und f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen verst\u00e4ndlich zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Zusammenarbeit mit der SJD-Die Falken<\/h2>\n\n\n\n<p>Die unter \u201eP\u00e4dagogische Einfl\u00fcsse\u201c genannten Ziele und Werte der Sozialistischen Jugend \u2013 Die Falken pr\u00e4gen auch die Arbeit des Falkenfreizeitst\u00e4ttenvereins. Wir identifizieren uns mit diesen Werten und Zielen und zeigen das auch nach au\u00dfen. Unsere Einrichtungen zeigen Kindern und Jugendlichen beispielhaft, wie eine demokratische, partizipative, gerechte und humane Gesellschaft aussehen kann. Das bedeutet auch, die Rechte der Kinder, wie sie in der Kinderrechteerkl\u00e4rung der Vereinten Nationen vereinbart sind, wirksam umzusetzen. Dies ist uns Verpflichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gemeinsamen Ziele und Werte pr\u00e4gen die Zusammenarbeit zwischen der SJD &#8211; Die Falken und dem FFV. Das Sepp-Linsenmeier-Haus steht \u00fcber die offene Kinder- und Jugendarbeit hinaus auch f\u00fcr die Gruppenarbeit der SJD &#8211; Die Falken zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Verkn\u00fcpfung der Einrichtungen mit der Verbandsarbeit bietet sich im Alltag vor allem die Zusammenarbeit bei Fahrten und Spielfesten an. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel das Fr\u00fchlings\u00adfest auf dem Abenteuerspielplatz und die Teilnahme am Familienfest des DGB am 1. Mai. Der FFV erm\u00f6glicht seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen der Freistellung zum Zwecke der Kinder- und Jugendarbeit und dar\u00fcber hinaus die Unterst\u00fctzung von Veranstaltungen der SJD &#8211; Die Falken, etwa von Freizeiten oder Seminaren.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktive der SJD &#8211; Die Falken und der Kinder- und Jugendeinrichtungen des FFV haben oft \u00e4hnliche Schulungsbed\u00fcrfnisse. Verband und FFV streben deswegen eine intensive Zusammenarbeit bei p\u00e4dagogischer Weiterbildung an. Dies betrifft insbesondere Themen, bei denen gesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse Einfluss auf p\u00e4dagogische Fragestellungen haben (soziale Ungleichheit, Rassismus, Fluchtbewegungen und Integration, Rollenverhalten und Geschlechterklischees, Umweltbewusstsein und Naturschutz usw.). Alle Mitarbeiter*innen des FFV sollen die p\u00e4dagogischen Grunds\u00e4tze der SJD &#8211; Die Falken kennen. Dazu werden in Zusammenarbeit mit dem Verband regelm\u00e4\u00dfige Grundlagenschulungen durchgef\u00fchrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mehrheit der FFV-Mitglieder besteht aus Delegierten der SJD &#8211; Die Falken. Einmal im Jahr treffen sich die FFV-Mitglieder, um die Rechenschaftsberichte des Vorstands und die Berichte der Freizeitst\u00e4tte entgegenzunehmen und zu beraten, Antr\u00e4ge u.a. zur Ausrichtung der beiden Einrichtungen zu verabschieden und den Vorstand zu w\u00e4hlen. Die Ziele und Schwerpunkte der Jahresplanung werden in Klausuren diskutiert, bei denen die Falken \u00fcber die*den Kreisvorsitzende*n oder eine von ihr*ihm delegierte Person vertreten sind. Im Lauf des Jahres ist die kontinuierliche Zusammenarbeit dadurch gew\u00e4hrleistet, dass die*der Kreisverbands-Vorsitzende automatisch stellvertretende*r FFV-Vorsitzende*r ist. Wir streben an, dass m\u00f6glichst viele FFV-Vorstandsmitglieder einen Falken-Hintergrund haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne die SJD &#8211; Die Falken und ihr Engagement w\u00e4re das UTOPIA als Einrichtung nicht denkbar, wie eingangs beschrieben. Diese Verbundenheit beruht auf dem Menschenbild, das Verband und Tr\u00e4gerverein heute wie zur Gr\u00fcndungszeit in ihrer konkreten Arbeit als Leitlinie haben.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcnchen, 18.03.2023<\/p>\n\n\n\n<p>Der FFV-Vorstand<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":122,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-templates\/full-width-utopia.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1330","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v25.3.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Unser Selbstverst\u00e4ndnis - Utopia Ramersdorf | Freizeitst\u00e4tte und Abenteuerspielplatz<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/utopia-muc.de\/index.php\/abenteuerspielplatz\/selbstverstaendnis\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Unser Selbstverst\u00e4ndnis - 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